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200 Tage in-memory – Teil 1

200 Tage in-memory – Teil 1

19. Juli 2017Tags: Keine Kommentare Simon Krüger

Governance einer In-Memory Datenbank bei einer großen deutschen Bank

Nach 200 Tagen Berufsalltag in einer der größten deutschen Banken, vermag man zu meinen, man habe fast alle Szenarien, welche als morgendliche Überraschung im Email Postfach schlummern können, zumindest einmal durchdacht. In einem so großen, traditionellen Unternehmen der Finanzbranche mag man als Außenstehender annehmen, dass es für jede Herausforderung bereits einen Plan in irgendeiner Schublade gibt. Doch nach 200 Tagen stelle ich fest: Dem ist nicht so.

Doch beginnen wir nicht an Tag 201, sondern 200 Tage früher. An meinem ersten Tag bei der Talentschmiede erhielt ich nach meinem Eintreffen eine freundliche Begrüßung durch die Talentschmiede-Kollegen und ich wurde informiert, dass es spontan zu einem Vorstellungsgespräch in einer großen deutschen Bank kommen wird. Eben jene Bank suchte eine Unterstützung für die Governance ihrer jungen in-memory Datenbanklösung der SAP HANA. Eine vielversprechende Herausforderung schien die Arbeit mit dieser jungen, innovativen Technologie in einem großen Haus zu sein, doch wie überzeugt man von seiner Person in dem bevorstehenden Vorstellungsgespräch?

Als Junior Consultants können wir noch nicht mit Projekterfahrung oder umfangreicher Expertise in unserer Vita auftrumpfen, noch können die meisten mit einer Seniorität auftreten, welche potentielle Kunden zügig von der eigenen Person überzeugt. In solchen Vorstellungsgesprächen kann man jedoch nicht nur durch Erfahrung überzeugen sondern durch Motivation, Lernbereitschaft und Dynamik. Zum Zeitpunkt des Vorstellungsgespräches habe ich lediglich eine grobe Vorstellung was in-memory an sich ist, ebenfalls habe ich mit der speziellen Lösung nie gearbeitet. Was mir zu Gute kommt ist, dass ich in den Praxisphasen meines dualen Studiums bereits Governance-Rollen übernommen hatte und somit in diesem Gebiet Erfahrung mitbringen konnte. Allerdings ist ein Verständnis von dem, was verwaltet wird unerlässlich und gerade als Junior Consultant ist es elementar den Willen zum Lernen zu zeigen. Lernen kann man in Job nicht nur alleine, sondern man sollte hier auch immer die Hilfe des Projektumfeldes in Anspruch nehmen. Durch Erklärungen und Praxisbeispiele anderer lernt man vor allem schnell dazu. Als ich nach kurzer Zeit Bescheid bekam, dass ich mein erstes Beraterinterview erfolgreich gemeistert hatte, stand nun der Projektbeginn vor der Türe.

Nach einer Woche bei der Talentschmiede kommt es also erneut zum Tag 1 Erlebnis: Der Startschuss meines ersten Projektes.

Autor: Sven Malchert

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