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6 Tipps für den richtigen Umgang mit Stress im Job

6 Tipps für den richtigen Umgang mit Stress im Job

29. Juli 2020Tags: Keine Kommentare Charlotte Zohner

Stress ist für viele Berufstätige kein unbekannter Begriff. Besonders wenn wichtige Deadlines anstehen kann das leicht zu einem hohen Stresspegel führen. Eine Umfrage von LinkedIn und Yougov ergab, dass vier von fünf Arbeitnehmern die Folgen von Stress am Arbeitsplatz spüren. Zu den häufigsten Auswirkungen gehören laut der Umfrage Anspannung, Unruhe und Schlafstörungen. Nicht umsonst erklärte die WHO berufsbedingten Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Viele Arbeitgeber versuchen ein stressfreies Umfeld zu gewährleisten. Trotzdem kann es im Zuge von Projekten oder im Arbeitsalltag ab und an zu stressigen Situationen kommen. Die Umfrage hat gezeigt, dass nur 34% der Befragten ihr mentales Wohlbefinden offen unter Kollegen ansprechen würden. Das Wohlbefinden der Mitarbeiter ist bei der Talentschmiede jedoch das höchste Gut. Aus diesem Grund steht die Tür des Managements immer allen Kollegen offen. Sorgen und Anliegen können jederzeit offen adressiert werden.

Wir verraten, wie Ihr Stress erkennt und wie Ihr richtig damit umgeht.

#1 Ernährung

Grundsätzlich sollte man immer auf eine gesunde Ernährung achten, aber wer besonders stressanfällig ist, sollte gerade auf Kaffeegebäck und den Kuchen zwischendurch verzichten, denn die Mischung aus Fetten und Kohlehydraten erhöht unter Stress das Risiko für Diabetes. Stattdessen könnt Ihr die Süßigkeiten beispielsweise durch Obst ersetzen.

#2 Nachtruhe

Ein regelmäßiger Schlafrhythmus kann regelrecht Wunder bewirken. Wer auf einen konstanten Schlafrhythmus achtet ist stressresistenter und ausgeschlafener. Des Weiteren sollten Schlafmittel vermieden werden – dazu zählt auch Alkohol in größeren Mengen. Während das erste Glas Rotwein am Abend entspannend wirken kann, führt das zweite schon zu einem unruhigen Schlaf.

#3 Organisation

Sorgt dafür, dass Ihr einen klaren Überblick über Eure Aufgaben habt. Dabei ist es besonders wichtig, Aufgaben zu strukturieren und priorisieren. So verhindert Ihr, dass Ihr das Gefühl habt, vor einem unüberschaubaren Berg von Arbeit stehen.

#4 Sport und regelmäßige Bewegung

Sport kann nicht nur helfen, Stress vorzubeugen, er hilft auch ihn schnell abzubauen. Ob ein Spaziergang am Abend, eine Fahrradtour oder der Gang ins Fitnessstudio – beim Sport baut die Muskulatur praktisch alle Stresshormone ab.

Auch regelmäßige Bewegung kann helfen, Stress vorzubeugen. Es gilt, lieber die Treppe statt des Aufzugs zu nehmen und abends ruhig mal mit dem Hund spazieren zu gehen.

#5 Entspannung

Besonders helfen bei einer erhöhten Stressgefahr auch Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training. Richtig angewandt könnt Ihr viele Situationen entschärfen oder gar verhindern.

#6 Stress erkennen und richtig reagieren

Wenn es dann trotz aller vorbeugenden Maßnahmen doch zu einer Stresssituation kommt, hilft es, diese rechtzeitig zu erkennen. Entwickelt ein Gespür für Eure individuellen Symptome (z.B. Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Schlafprobleme). Nehmt diese Symptome ernst und reagiert entsprechend darauf. Als erstes solltet Ihr reflektieren, ob es tatsächlich die Situation ist, die Euch unter Druck stellt oder ob es eher Eure eigenen Ansprüche sind. Sollten es Eure eigenen Ansprüche sein, fragt Euch, was passiert wenn Ihr diese einmal etwas zurückstellt. Müsst Ihr tatsächlich so streng zu Euch sein? Sollte es aber die Situation sein, redet mit Kollegen darüber, vielleicht kann gemeinsam eine Lösung gefunden werden.

Letztendlich sollte Stress die Ausnahme und nicht die Regel sein, aber es ist dennoch sinnvoll richtig darauf vorbereitet zu sein. Wichtig ist, dass Ihr Euch nicht selbst unter Druck setzt und Eure Anliegen immer offen kommuniziert.

Quellen

https://www.wuv.de/karriere/stress_und_die_folgen_leider_noch_immer_tabu

https://www.xing.com/news/insiders/articles/betriebliches-gesundheitsmanagement-als-bestandteil-nachhaltiger-unternehmensfuhrung-3275189

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