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Beraterinterview mit Tony

Beraterinterview mit Tony

28. März 2018Tags: Keine Kommentare Simon Krüger

Projekt: IT Infrastructure & Operations Reporting bei einer großen deutschen Bank

Kannst Du das Projekt, an dem Du gerade arbeitest, und Deine spezifischen Aufgaben darin kurz beschreiben?

Aufgrund der Komplexität der genutzten Technologien und deren Produkten sowie Services, möchte der Kunde eine transparente Übersicht hinsichtlich deren Leistung und Effizienz.

Dabei gehen meine Kollegen und ich Schritt-für-Schritt vor und bauen kontinuierlich Base-Reports aus, die in KPI-Reports münden. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Stakeholdern, sodass der größtmögliche Wert für sie entsteht und die Reports, möglichst automatisiert, die benötigten Daten liefern.

Wie lange dauert das Projekt schon an, und wann wird es voraussichtlich abgeschlossen sein?

Der Projektstart war im September 2017 und aktuell läuft das Projekt unbefristet.

Welche Aspekte der Projektarbeit findest Du besonders spannend?

Mich mit der vorhandenen Datenstruktur auseinanderzusetzen finde ich sehr spannend und dass die Tätigkeit gleichzeitig meine Kenntnisse im IT Service Management vertieft, da die Daten ITIL-konform abgebildet werden. Es entstehen bei mir immer wieder „Aha-Erlebnisse“, wenn ich die Zusammenhänge verstehe und ich kann diese Insights anschließend sofort im Reporting umsetzen.

Weiterhin finde ich das eigentliche Reporting spannend, da dies in meinen Augen einen sehr kreativen Prozess darstellt, denn die Kunst ist es die Reportings so zu erstellen, dass für Ausstehende komplexe Zusammenhänge verständlich abgebildet werden. Es soll auf den ersten Blick ersichtlich sein, was zum Beispiel ein Line Chart mit einer Trendkurve aussagen soll.

Was reizt Dich an Deiner derzeitigen Aufgabe besonders?

Das Gefühl dem Management einen echten Mehrwert zu bieten, ist besonders reizvoll für mich und gleichzeitig ein immenser Motivationsfaktor. Dazu kommt, dass wir uns noch am Anfang des Projekts befinden und ich somit direkt am Aufbau und der Weiterführung des Projekts involviert bin.

Wie gestaltet sich während Deines Projektes die Zusammenarbeit mit dem Kunden, bei dem du im Projekt tätig bist?

Das Arbeitsklima ist sehr angenehm und die Kollegen sind sehr zuvorkommend und helfen einem so gut sie können. Das gute Arbeitsklima und die offene Kommunikationskultur sind sehr wichtig, da man im Rahmen der Einarbeitung hin und wieder mit Informationen überhäuft wird, die erst einmal zugeordnet und verarbeitet werden müssen.

Welche nützlichen Erfahrungen konntest Du während Deiner Arbeit für die Talentschmiede bereits sammeln?

Einen kühlen Kopf bewahren und immer Nachfragen, wenn etwas zunächst unverständlich ist bzw. die Anforderungen konkretisieren lassen, wenn sie einem zu vage erscheinen. Es ist außerdem wichtig das Big-Picture des Projekts im Hinterkopf zu behalten, da man in diesem Projekt sehr leicht dazu neigt, sich zu sehr in die Daten und Details zu vergraben.

Wie beginnst Du, wenn Du mit einer neuen Aufgabe konfrontiert bist? Bitte stelle kurz Deine Herangehensweise vor.

Die Anforderungen werden aufgenommen und ggf. konkretisiert. Meistens muss ich keine Reports neu aufsetzen, sondern kann einen vorhandenen Base-Report modifizieren und diesen dann vorlegen.
Falls doch ein neuer Report erstellt werden soll, geschieht dies iterativ und in enger Abstimmung mit den Stakeholdern. Sie entscheiden und priorisieren den Aufbau und die Struktur des Reports.
Es ist zudem immer hilfreich, die Arbeit in kleinere Arbeitspakete zu unterteilen, da viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Dadurch wird der Aufgabe die Komplexität genommen und es entstehen überschaubarere To-dos.

Hast Du Dich während eines Projektes schon einmal mit einer kniffligen Situation auseinandersetzen müssen? Wenn ja, wie konntest Du das Problem lösen?

Es kam einmal eine spontane Anfrage zu einem Thema, mit welchem ich mich noch nicht tief beschäftigt hatte. Zudem kam Zeitdruck hinzu, da der Report möglichst bald fertiggestellt werden sollte, damit er dem höheren Management vorgelegt werden kann. Da ich mit der Thematik nicht vertraut war, fragte ich einen Kollegen, der zu diesem Zeitpunkt selbst viele Aufgaben zu erledigen hatte. Er nahm sich dennoch die Zeit, um mir alles zu erläutern und wo ich die benötigten Daten beschaffen kann. Mit diesem Wissen habe ich versucht die Minimalanforderungen zu erfüllen und holte mir anschließend die Rückmeldung, ob ich auf dem richtigen Weg sei bzw. ob weitere Aspekte eingearbeitet werden müssen.
Letztendlich konnte ich den gewünschten Report bereitstellen, sogar mit zusätzlichen Anforderungen, die anfangs gar nicht eingeplant waren, aber letztendlich zu einer Wertsteigerung beigetragen haben.

Wie denkst Du hebt sich die Talentschmiede in der Branche von anderen Unternehmen ab?

Die Talentschmiede legt einen sehr großen Wert darauf, dass das Projekt zu dem Mitarbeiter passt und nicht umgekehrt. Dadurch ist gewährleistet, dass der Mitarbeiter optimal am Projekt wächst und sich dadurch persönlich und professionell entfalten kann. So entsteht eine Win-Win-Situation für den Mitarbeiter und den Kunden.

Obwohl die Beraterkollegen natürlich beim Kunden vor Ort im Einsatz sind, gibt es regelmäßige Social-Events in Form von Cocktail-Nights, Spieleabenden, dem Talentschmiede TechTalk etc. wo man auch die Kollegen, die bei anderen Kunden tätig sind, treffen kann. Bei meinem Kunden sind noch andere Talentschmiede Kollegen anwesend, mit denen ich mich regelmäßig zum Lunchen verabrede.

Außerdem ist einem die Möglichkeit geboten, sich unabhängig vom Projekt bei der Talentschmiede zu engagieren und wird auch vom Management unterstützt. Dies ist u.a. dadurch gegeben, dass die Kommunikationswege sehr kurz sind und man schnell eine Rückantwort bekommt.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass die Talentschmiede eine hohe Dynamik aufweist und man diese als Mitarbeiter spürt. Man entwickelt sich quasi mit dem Unternehmen weiter und das finde ich enorm spannend.

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