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Keine Panik beim Interview

Keine Panik beim Interview

16. Oktober 2014Tags: Keine Kommentare Simon Krüger

Nützliche Tipps für das Vorstellungsgespräch

Ihr habt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten: Glückwunsch! Das heißt, eure Unterlagen haben überzeugt und nun möchte man sich einen persönlichen Eindruck von euch verschaffen. Damit seid ihr schon einen erheblichen Schritt nach vorne gekommen, denn ihr wurdet unter vielen Bewerbern ausgewählt und seid eingeladen.

Als Berufseinsteiger ist es wichtig diese Ereignisse auch als Erfolgserlebnis wahrzunehmen, da es meistens nicht nur Einladungen und Zusagen gibt. Macht euch nicht kleiner, als ihr seid, viele andere haben diese Hürde nicht überwunden.

Denkt daran, dass ein erfolgreiches Gespräch und gegebenenfalls eine Einstellung auch immer im Interesse des Gegenübers liegen. Um die Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch etwas zu strukturieren, stellen wir euch in diesem Artikel 3 Phasen vor.

Was ist vorab zu tun?                           

Informiere Dich vorab so gut wie möglich über das Unternehmen, wobei dazu neben den allgemeinen Informationen wie Branche, Kunden, Produktpalette usw. natürlich auch zählt, ob und inwiefern man zusammenpasst. Die allgemeinen Informationen findest du meist auf der Internetseite des Unternehmens. Speziellere Dinge zu erfahren, ist deutlich schwieriger. Eine gute Möglichkeit ist es z.B. in Foren und Seiten zu stöbern, auf denen die Firmen als Arbeitgeber von den Angestellten bewertet werden, beispielsweise Kununu. Bei größeren Unternehmen findest du auch auf den eigenen Internetseiten zahlreiche Informationen zu Entwicklungsmöglichkeiten, internen Work- Life -Balance Angeboten, Nachhaltigkeitsreports usw.

Ob du und womöglich deine künftigen Kollegen zusammenpassen, erkennst du oftmals bereits anhand des Dresscodes. Hier kannst du einfach versuchen, den verantwortlichen Personaler in Xing zu finden oder du machst dir vor Ort ein eigenes Bild.

Die Feinheiten eines Bewerbungsprozesses

Im Vorfeld sollten die eigenen Kriterien festliegen, die zum erfolgreichen Arbeiten verhelfen. Dabei kann es sich um wesentliche Details, wie ein festes Grundgehalt oder Karrieremöglichkeiten handeln oder um kleinere Feinheiten, wie ein eigener Arbeitsplatz. Daneben könnt ihr außerdem eure eigenen „No-Go’s“ definieren, also alles, was für euch nicht in Frage kommt, wie z.B. ein Standortwechsel.

Natürlich ist es gerade für Berufsanfänger schwer, diese Abläufe für sich zu definieren, da noch so gut wie keine Erfahrungen vorhanden sind. Dennoch sind solche Überlegungen vorab durchaus sinnvoll, um vorbereitet in das Berufsleben durchstarten zu können und spätere  Unzufriedenheit zu vermeiden.

Die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist zwar wichtig, aber sollte nicht zu auswendig gelernt und künstlich klingen. Du solltest Dich authentisch vorstellen und keine Rolle spielen. So ist es nicht schlimm, über Fragen erst einmal kurz nachzudenken und dann zu antworten.

Solltet ihr bei euren Recherchen auf Details stoßen, die nicht in eurem Interesse liegen, das Angebot jedoch mehr positive als negative Aspekte zu bieten hat, so nehmt die Chance trotzdem wahr. Diese Erfahrungen sind wertvoll und fördern euch in eurer beruflichen Laufbahn.

Nervosität vor dem Gespräch

Eine gute Organisation ist auch bei Vorstellungsgesprächen nicht wegzudenken. Dazu gehört nicht nur das Bereitlegen der Bahnverbindung, der Wegbeschreibung oder der wichtigen Unterlagen, sondern auch die Auswahl der passenden Kleidung. Um unnötigen Stress zu vermeiden, sollte dies bereits am Vorabend erledigt werden.

Zuspätkommen ist in jedem Vorstellungsgespräch ein absolutes No-Go, da es einen unzuverlässigen Eindruck vermittelt. Der Personaler, der das Interview mit euch führt, hat ein bestimmtes Zeitfenster für euch eingeräumt: Kommt ihr zu früh, ist er womöglich mit einer anderen Aufgabe beschäftigt und gestresst. Falls ihr doch früher da seid, erkundet lieber die Umgebung oder wartet im Auto.

Sofern die Zeit gekommen ist, geht zum Empfang und meldet euch dort an. Ganz wichtig ist es, euch den Namen eures Gesprächspartners vorher einzuprägen, damit der Empfang Bescheid geben kann. In der Wartezeit setzt euch besser hin und blättert in den Unternehmensbroschüren, anstatt in der Halle auf und ab zugehen. Das Informieren bekundet dabei euer Interesse am Unternehmen. Oftmals wird man auch schon in den Raum geführt, wo das Gespräch stattfindet. Wartet dort, bis die Gesprächspartner dazu kommen. In der Wartezeit könnt ihr bereits eure Bewerbungsmappe sowie etwas zum Schreiben zurechtlegen. Solltet ihr euch bereits hingesetzt haben, ist es ganz wichtig, sofort aufzustehen und den Gesprächspartner im Stehen zu begrüßen.

Das Wichtigste noch zum Schluss: Gute Laune und eine zuversichtliche Ausstrahlung tragen eine ganze Menge zur Gesprächsatmosphäre bei.

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