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SWOT Analyse – Teil 1

SWOT Analyse – Teil 1

22. September 2015Tags: Keine Kommentare Simon Krüger

Die SWOT-Analyse ist ein in der Berufspraxis häufig verwendetes strategisches Planungsinstrument. In unserer vierwöchigen Serie erklären wir die einzelnen Komponenten dieser Methode. Diese Woche beschreiben wir was SWOT bedeutet und wofür die SWOT-Analyse angewendet wird.

Bei der SWOT-Analyse werden die eigenen Stärken und Schwächen genau betrachtet. Hierbei handelt es sich um den internen Blickwinkel. Weiterhin werden die externen Chancen und Risiken auf dem Markt unter die Lupe genommen. Damit steht die SWOT-Analyse für eine Betrachtung des internen und externen Ablaufes eines Unternehmens. Nach der Durchführung sollten Verbesserungspotential ausgearbeitet werden. Aber wofür steht überhaupt SWOT-Analyse?

    • Strengths: Stärken
    • Weaknesses: Schwächen
    • Opportunities: Chancen
    • Threats: Risiken

Im Englischen sagt man auch „analysis of strengths, weaknesses, opportunities and threats“ zur SWOT-Analyse, daher auch der Name.

In welchen Bereichen findet die SWOT-Analyse Anwendung?

Im ersten Abschnitt wurde schon darauf eingegangen, dass die SWOT-Analyse in Unternehmen angewandt werden kann, um die internen und externen Verhältnisse zu betrachten. Aber nicht nur die Organisation als Ganzes kann damit analysiert werden. Auch einzelne Bestandteile, wie Abteilungen, können dieses Werkzeug für sich nutzen.

Um es auf den kleinstmöglichen Nenner zu bringen lassen sich nicht nur Abteilungen, sondern sogar einzelne Teams, deren Prozesse und sogar Produkte in die SWOT-Analyse einbringen. Wenn die Organisationsentwicklung im Mittelpunkt steht, ist diese Art der Selbstkontrolle ein Werkzeug, welches genutzt werden kann. Aber auch für die Planung und anschließende Durchführung einzelner Projekte kann die SWOT-Analyse sinnvoll sein.

Wie ist die SWOT-Analyse aufgebaut?

Der Vorteil der SWOT-Analyse besteht darin, dass diese auf dem eigenen Gebiet durchgeführt wird. Es liegen also tiefergehende Kenntnisse vor. Eine Analyse der Stärken und Schwächen, sowie der Chancen und Risiken auf dem Markt sollte in seinem Fachbereich jeder vornehmen können.

Nicht nur in bestehenden Unternehmen, auch während der Phase der Gründung, ist diese Analyse hilfreich. Wer seine Stärken kennt, der kann diese gezielt einsetzen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Nach Analyse der Schwächen sollte herausgefunden werden, ob diese sich nachteilig auswirken. Vielleicht ist es ratsam einige der Schwächen durch Training und Fortbildung zu einer Stärke zu machen.

Die Analyse der Markt-Chancen eröffnet dem Unternehmen Potentiale. Dahingegen müssen die Risiken abgewogen werden. Häufig stellt sich hier die Frage, ob die Chance auf einen Erfolg das Risiko des Scheiterns aufwiegt.

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