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SWOT Analyse – Teil 4

SWOT Analyse – Teil 4

13. Oktober 2015Tags: Keine Kommentare Simon Krüger

Wie man eine SWOT-Analyse durchführt sollte jetzt bekannt sein, aber wie kann man diese in eine Strategie umwandeln?

Welche Strategien lassen sich mit der SWOT-Analyse durchführen?

Die SWOT-Analyse selbst ist nur eine Maßnahme, um anschließend Strategien durchführen zu können. Dabei gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte, welche auf die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eingehen. Nachfolgend werden diese vorgestellt.

    • Strengths-Opportunities-Strategie: Die Stärken des Unternehmens werden hier eingesetzt, um vorhandene Potentiale, also Chancen, bei der Entwicklung und Produktion zu nutzen.
    • Strengths-Threats-Strategie: Hier werden die Stärken eingesetzt, um die Risiken, welche eine Bedrohung darstellen, abzuwehren.
    • Weakness-Opportunities-Strategie: Durch den Abbau von Schwächen, steht es dem Unternehmen frei neue Chancen zu nutzen.
    • Weakness-Threats-Strategie: Diverse Risiken können verringert werden, indem die offensichtlichen Schwächen des Unternehmens abgebaut werden.

Management Summary zur SWOT Analyse

Die SWOT-Analyse ist ein Instrument, welches die Stärken und Schwächen des Unternehmens aufführt und gleichzeitig auf Chancen und Risiken der aktuellen Marktsituation hinweist. Diese Art der Analyse kann für ein ganzes Unternehmen durchgeführt werden. Aber auch einzelne Bereiche, wie Organisationseinheiten, Produktionsketten oder sogar Produkte können Gegenstand der SWOT-Analyse werden. Diese Individualität macht das Instrument zu einem Werkzeug, welches unterschiedliche Strategien zum Einsatz bringen kann, um den Unternehmenserfolg zu steigern.

Um einen Nutzen aus der SWOT-Analyse zu ziehen, müssen zunächst die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für das Unternehmen aufgeführt werden. Die englische Bezeichnung dieser vier Bestandteile (Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats) geben der SWOT-Analyse ihren Namen. Das Sammeln von Stichpunkten zu den einzelnen Bereichen ist nicht immer so einfach wie es zunächst den Anschein hat. Nachdem eine umfassende Liste erstellt wurde, die in das vorgestellte Schaubild eingefügt werden kann, sind die strategischen Umsetzungen zu planen.

Die Strategien können sich in unterschiedliche Richtungen bewegen. Dies ist natürlich ebenfalls zu analysieren. Ist es sinnvoll die eigenen Stärken zu nutzen, um sich auftuende Chancen wahrzunehmen? Sollten die Stärken nicht lieber dazu verwendet werden, die aufgeführten Risiken abzuwehren? Oder ist es vielleicht sinnvoll die Schwächen zu reduzieren, um Chancen zu nutzen? Alternativ können auch Risiken minimiert werden, indem die Schwächen abgestellt werden. Die SWOT-Analyse bietet dem Unternehmen hier unterschiedliche Möglichkeiten.

Die SWOT-Analyse ist ein Instrument, welches bestehende Unternehmen anwenden können. Gleichzeitig kann sie aber innerhalb der Gründungsphase bei der Aufstellung eines Business-Planes in Betracht gezogen werden. Dies erweitert den Horizont des Gründers, kann aber auch für potentielle Kapitalgeber hilfreich sein. Dabei ist es kein Nachteil die eigenen Schwächen zu zeigen. Es kann sogar ein Vorteil sein, sich der eigenen Schwächen und in diesem Sinne natürlich auch der Risiken bewusst zu sein und daran arbeiten zu wollen.

 

SWOT Analyse Teil 1.

SWOT Analyse Teil 2.

SWOT Analyse Teil 3.


 

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